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PATAGONIA
– mission possible for a better planet
Nur dem umweltbewussten Handeln folgt Erfolg: Die amerikanische Outdoor-Firma Patagonia hat ein sehr breites Spektrum an Produkten im Angebot, wie zum Beispiel die Regulator-Fleece-Jacken, die Iso-Jacke Nano Puff aus Prima-Loft oder die Capilene-Unterwäsche. Doch den Ursprung bildet Kletter-Zubehör – damit hat Yvon Chouinard, selbst ein passionierter Kletterer, im Jahre 1957 mit seinem Patagonia-Vorgänger Chouinard Equipment den Grundstein für seinen Unternehmenserfolg gelegt, indem er begann zuerst Kletterhaken, später Klemmkeile und ab Mitte der Siebziger auch active sportswear herzustellen. Hier bildete Patagonia gleich die Speerspitze der Materialentwickler, verbesserte Synthetik immer weiter und wurde durch Eigenentwicklungen wie Synchilla oder Capilene langsam aber stetig zu Outdoor-Marktführern. Vor den Erfolg wird allerdings immer die Umweltverträglichkeit gesetzt. So wurde Mitte der Neunziger ein unabhängiges Forschungslabor mit einer Studie beauftragt, in der neben Synthetik auch die Auswirkung von Baumwolle auf die Umwelt untersucht wurde. Dabei stellte man fest, dass 25 Prozent aller in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizide zum Anbau dieser scheinbar natürlichen Faser verwendet werden. Prompt wurde und wird von Patagonia nur noch ökologische Baumwolle verwendet. Vermehrt kommt mit Hanf auch die vielleicht robusteste Naturfaser der Welt zum Einsatz, wenn auch zur Zeit noch mit einer überschaubaren Produktpalette, denn immer noch ist der industrielle Anbau in den meisten Ländern aus Angst vor Verbreitung des Suchtmittels Cannabis illegal (aber Mohnkuchen gibt's immer noch, verrückte Welt). Und bei den synthetischen Stoffen wird zu einem Großteil recyceltes und zugleich wieder recycelbares Polyester eingesetzt. Auch der Geruchshemmer Gladiodor ist eine natürliche, umweltfreundliche und effektive Alternative zu Silber-Ionen. Jedwede unternehmerische Entscheidung fußt auf dem Leitbild: "Stelle das beste Produkt her, belaste die Umwelt dabei so wenig wie möglich, inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden." Vorreiter ist Patagonia auch auf anderen Gebieten, so schufen sie 1984 eine der ersten Tagesstätten für die Kinder ihrer Mitarbeiter.
Botschafter des guten Geschmacks
Die Menschen von Patagonia wissen nur zu gut, dass sie Gutes tun. Und reden darüber. Doch sie wissen auch, dass viele Menschen auf den schrägen Gedanken kommen könnten, dass Eigenlob stinkt. Doch da Patagonia sich seiner Sache sicher sein kann, haben sie sich problemlos Unterstützung ins Haus geholt: die Patagonia-Botschafter. Egal ob Snowboard und Ski, ob Klettern, Alpin und Trail Running, ob Surf oder gar Fliegenfischen, derzeit gibt es mehr als 80 Athleten, die auf Patagonia schwören und deshalb nicht ohne Stolz den Titel "Patagonia Ambassador" tragen dürfen.
Vordergründig und hintergründig: Transparente und weniger transparente Aktivitäten
Natürlich ist Patagonia um möglichst umfassende Transparenz bemüht. So kann man zum Beispiel auf deren Internetseite den so genannten Footprint Chronicles folgen, auf denen man den gesamten Zyklus zur Herleitung des ökologischen Fußabdrucks von rund sechzig Patagonia-Produkten nachvollziehen kann. Doch Transparenz ist das eine, im Hintergrund vollzogene aktive Unterstützung unserer Umwelt ein anderes Thema. Auch hier punktet Patagonia. Das Unternehmen legte in kürzester Zeit ein Budget von sage und schreibe 300.000 US-Dollars fest als Reaktion auf die durch die Explosion der BP-Bohrinsel Deepwater Horizon ausgelöste Ölkatastrophe, spendete es an Hilfsorganisationen in Louisiana und ermöglichte es seinen Mitarbeitern, während ihrer Arbeitszeit (bei vollem Lohnausgleich) die Organisation Bucket Brigade bei der Dokumentierung der Folgen vor Ort aktiv zu unterstützen. Solche Aktivitäten haben Tradition bei Patagonia. Neben der finanziellen Unterstützung von Umweltorganisationen, für die Patagonia seit 1985 mindestens ein Prozent seines Gesamtumsatzes zur Verfügung stellen ("One Percent for the Planet" wurde gar 2002 von Yvon Chouinard als weltweite Initiative ins Leben gerufen, damit sich auch andere Unternehmen sich diesem Patagonia-Prinzip anschließen können), sind die Patagonia-Mitarbeiter oft auch als Umweltaktivisten vor Ort in der Natur oder engagieren sich bei umweltpolitischer Einflussnahme in Bürgerforen und Amtsstuben.
Kurzinfo: PATAGONIA
Egal ob Snowboard und Ski, ob Klettern, Alpin und Trail Running, ob Surf oder gar Fliegenfischen – Patagonia hat ein sehr breites Produktspektrum. Den Ursprung bildet Kletter-Zubehör – damit hat Yvon Chouinard, selbst passionierter Kletterer, im Jahre 1957 den Grundstein für seinen Erfolg gelegt, indem er begann zuerst Kletterhaken, später Klemmkeile active sportswear herzustellen. Vor den Erfolg wird allerdings immer die Umweltverträglichkeit gesetzt. So wurde und wird von Patagonia nur ökologische Baumwolle verwendet. Und bei den synthetischen Stoffen wird zu einem Großteil recyceltes und zugleich wieder recycelbares Polyester eingesetzt. Es gilt das Leitbild: "Stelle das beste Produkt her, belaste die Umwelt dabei so wenig wie möglich, inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden."









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