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OSPREY
– Edel sei der Sack, hilfreich und gut
Allmächtiger, was für ein klares Erscheinungsbild: Oftmals erkennt man schon aus der Ferne, quasi auf den ersten Blick, ob ein Rucksack oder "Hackenporsche" von Osprey stammt oder nicht. Das US-Unternehmen legt größten Wert auf ein klares Erscheinungsbild, die Formen zeichnen sich durchweg durch nüchterne, einfache Linien aus, denen man ihre hohe Funktionalität unverzüglich ansieht. Auch auf den zweiten Blick fällt die gesunde Mischung aus grundsolider Basisstruktur und Liebe zu wichtigen Details ins Auge. Und spätestens beim konkreten Einsatz weiß man: hier wurde Qualitätsarbeit geleistet, die höchsten Ansprüchen genügt. Osprey Packs, Inc. leisten Überragendes in den Bereichen Handwerk, Material und Design. Und das wissen sie, auch dank der begeisterten Rückmeldungen ihrer vielen loyalen Kunden. Die Leute von Osprey müssen sich also keine Sorgen machen um Stabilität und Langlebigkeit ihrer Rucksäcke. Gerade deshalb fiel es ihnen sehr leicht, ihre Produkte mit einer umfassenden Garantie zu versehen, der "Osprey All Mighty Guarantee". Tatsächlich kannst Du wirklich im Falle eines Defekts Deinen Osprey-Rucksack, und sei er auch schon über dreißig Jahre alt, von Osprey beziehungsweise ihren internationalen Partnern kostenlos reparieren lassen. Und sollte die Reparatur nicht möglich sein, erhältst Du anstandslos Ersatz. Wir konnten es uns fast denken: dieser Garantie-Service wird nur äußerst selten in Anspruch genommen.
Die Unverbesserlichen und ihr Stolz
Auch wenn das Outdoor-Geschäft erst in den letzten anderthalb bis zwei Jahrzehnten zu einem umfassenden weltweiten Trend wurde, gibt es doch schon Ewigkeiten (will heißen: 30 Jahre und mehr) eine kleine aber feine Bewegung von Tätern und Machern. Eines der wenigen Mitglieder in diesem erlesenen Ü30-Club ist die im Jahre 1974 von Mike Pfotenhauer gegründete US-amerikanische Company Osprey Packs. Mike ist ein gnadenloser Kritiker seiner selbst und als Osprey-Chef natürlich auch von allem, was in den Osprey-Hallen entworfen und gefertigt wird. Nur was von ihm letztendlich als "nicht mehr zu verbessern" bezeichnet wird, darf die Produktionsstätten verlassen. So kann er sich komplett sicher (und natürlich auch ein bisschen stolz darauf) sein, dass seine Zufriedenheit auch von seinen Kunden geteilt wird. Und sicher ist diese Hartnäckigkeit von Mike Pfotenhauer, der übrigens immer noch als Chef-Designer fungiert, ein wichtiger Bestandteil der langjährigen Osprey-Erfolgsgeschichte.
Next stop is Vietnam
Was Country Joe McDonald in seinem Woodstock-Song "Feel Like I'm Fixing To Die" noch als unterhaltsam-ironische Anspielung auf den US-amerikanischen Vietnam-Krieg intonierte, hat Mike Pfotenhauer mit seiner Familie auf völkerverbindende Art und Weise für Osprey umgesetzt. Zum Jahrtausendwechsel wurde Osprey gezwungen, einige seiner Produktionsstätten nach Asien zu verlegen, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Nicht dass der Boss keinen Spaß am Reisen hatte, die ständigen Kontrollfahrten nach Südkorea und Vietnam kosteten einfach wertvolle Zeit. So entschlossen sich Mike und Diane (Geschäfts- und Ehe-Partnerin in Personalunion) im Jahre 2003, mit der Familie nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, überzusiedeln. Eingeplant war ein Zeitraum von zwei Jahren, in dem Mike fast täglich die dortigen Design- und Produktionsstätten aufsuchte, beriet und überwachte. Es waren am Ende vier Jahre, bevor sie wieder Richtung Heimat aufbrachen.
Osprey übernimmt Gore-Tex
Pfotenhauer ist auch vor seinem Vietnam-Trip schon viel herumgekommen, wenn auch auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Aufgewachsen ist er in Oregon, als junger Erwachsener zieht er nach Santa Cruz in Kalifornien um und verwandelt einen Teil seines dortigen Mietshauses in einen Verkaufsraum, aus dem heraus er seine maßgeschneiderten Rucksäcke verkauft. Zusammen mit seiner Frau Diane Wren verlegt er 1987 seinen Lebensmittelpunkt in ein 864-Seelendorf namens Dolores in Colorado. Gleich am Tag ihrer Ankunft erfahren sie, dass das dortige Gore-Tex-Werk geschlossen würde und mieten das 740 Quadratmeter große Gebäude (das übrigens in den 1920ern als Fabrikhalle für Ford's berühmte T-Models gebaut worden war) sofort an. 1994 kommt eine weitere Produktionsstätte im benachbarten Cortez hinzu und weitere fünf Jahre später folgt der Komplettumzug nach Cortez, bis zum heutigen Tage der Firmensitz von Osprey.
Kurzinfo: OSPREY
Oftmals erkennt man schon aus der Ferne, ob ein Rucksack von Osprey stammt. Das US-Unternehmen legt größten Wert auf ein klares Erscheinungsbild, die Formen zeichnen sich durch nüchterne, einfache Linien aus, denen man ihre hohe Funktionalität unverzüglich ansieht. Spätestens beim konkreten Einsatz weiß man: hier wurde Qualitätsarbeit geleistet, die höchsten Ansprüchen genügt. Osprey leisten Überragendes in den Bereichen Handwerk, Material und Design. Das wissen sie auch, gerade deshalb fiel es ihnen sehr leicht, ihre Produkte mit der umfassenden "All Mighty Guarantee" zu versehen. Tatsächlich kannst Du wirklich im Falle eines Defekts Deinen Osprey-Rucksack kostenlos reparieren lassen. Und sollte die Reparatur nicht möglich sein, erhältst Du anstandslos Ersatz. Allerdings wird dieser Garantie-Service nur äußerst selten genutzt.









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